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Psychosomatische Medizin (multiple und wechselnde körperliche Symptome)

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Ein Schwerpunkt unserer Praxistätigkeit ist die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit psychosomatischen Störungen. Grundsätzlich behandeln wir aber auch die meisten anderen psychischen Störungen.

Psychosomatische Störungen

Bei psychosomatischen Beschwerden handelt es sich um Krankheiten, die sich in erster Linie körperlich äussern, aber durch psychische Faktoren bedingt oder mit verursacht sind. Dies können sein:

Symptome von möglichen psychischen Erkrankungen

Wir behandeln auch alle weiteren psychischen Leiden wie

  • Niedergeschlagenheit und Trauer, z. B. nach Verlusterlebnissen
  • Ängste aller Art, z. B. Panikattacken, soziale Ängste, Versagensängste
  • Lebenskrisen, z. B. in der Lebensmitte, der Adoleszenz oder in Beziehungen
  • Leid verursachende Erlebens- und Verhaltensmuster, die z. B. die Kommunikationsfähigkeit oder die Flexibilität beeinträchtigen
  • Psychische Beschwerden als Folge traumatischer Erfahrungen
  • PMS (prämenstruelles Syndrom)
  • Klimakterischen Beschwerden/Depression
  • Andropause
  • körperlichen Beschwerden oder Schmerzen ohne klare körperliche Ursache?
  • Schlafstörungen oder Erschöpfungszuständen?
  • Depressionen?
  • Beziehungsschwierigkeiten?
  • Krebserkrankungen
  • Sexuelle Störungen
  • Adipositas

Je nach Erkrankung und Beschwerden der Patientinnen und Patienten ist eine entsprechende Zuweisung möglich.

Wir arbeiten mit zwei verschiedenen psychotherapeutischen Behandlungsmethoden: mit der psychoanalytischen Methode und der Verhaltenstherapie. Welche Methode zum Einsatz kommt, ist abhängig vom Beschwerdebild und Ihren Wünschen bzw. Neigungen. Beide Methoden sind vielfach bewährt, fachlich anerkannt und werden von den Krankenkassen vergütet.

Psychoanalytische Methode bzw. analytische Psychotherapie

Die psychoanalytische Methode geht davon aus, dass die auftretenden, aber zunächst unverständlichen psychischen Beschwerden (z. B. eine Niedergeschlagenheit, eine übermässige Angst oder ein Zwangssymptom) nicht einfach ein seelisches Defizit darstellen oder eine Störung, die möglichst schnell beseitigt werden soll. Vielmehr enthalten sie einen verborgenen, d. h. unbewussten Sinn, der bisher nicht anders zum Ausdruck kommen konnte, sich jedoch prinzipiell verstehen lässt. Mithilfe des analytischen Gesprächs wird ein Verständnis dieser unbewussten Bedeutung der Beschwerden möglich.

Das seelische Leiden hängt – so die Psychoanalyse – mit ungelösten Kindheitskonflikten und traumatischen Erfahrungen der Vergangenheit und Gegenwart zusammen.
Allgemeines Behandlungsziel ist es, sich ein vertieftes Verständnis des aktuellen Leidens vor dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte und des eigenen Menschseins zu erarbeiten. Dabei werden zum einen unbewusste Konflikte, zum anderen existentielle Fragen und ihre verborgene Bedeutung bewusst gemacht und bearbeitet.

Als Folge davon verlieren Beschwerden und belastende Gefühle (wie z. B. Deprimiertheit, Ängste, Erschöpfung usw.) an Intensität oder verlieren sich ganz. Darüber hinaus erweitern sich die Möglichkeiten der Lebensgestaltung, und das Selbstwertgefühl wird gestärkt.

Verhaltenstherapeutische Methode

Verhaltenstherapeuten/-innen sehen problematisches Verhalten im Wesentlichen als Folge von nicht oder nicht mehr geeigneten Lernprozessen. Dabei werden unter «Verhalten» nicht nur äussere Aktivitäten verstanden, sondern auch innere Vorgänge wie Gefühle, Gedanken, ja sogar körperliche Prozesse. Was erlernt wurde, aber zur Lebensbewältigung nicht mehr taugt, kann gemäss Verhaltenstherapie aktiv verlernt und durch besser geeignete Verhaltensweisen ersetzt werden.

In der Therapie werden zuerst gemeinsam die persönlichen Verhaltens- und Lernprinzipien analysiert und anschliessend mit Hilfe individueller, übender Behandlungsverfahren je nach Art der formulierten Behandlungsziele verändert. Dabei kommen u. a. folgende Techniken zum Einsatz:

  • Kognitive Umstrukturierung, d. h. Entwicklung neuer Denkweisen
  • Problemlösetraining
  • Stressmanagement
  • Soziales Kompetenztraining
  • Entspannungsverfahren

Übergeordnetes Ziel ist es, mit dem eigenen Leben wieder besser zurechtzukommen.
Nach den Untersuchungsgesprächen erhalten Sie einen kurzen Abklärungsbericht, der die Beschreibung der aktuellen Situation, die Befunde, eine erste diagnostische Einschätzung und das weitere Procedere umfasst. Sollte sich daraus eine länger dauernde Therapie ergeben, erhalten Sie jährlich einen Verlaufsbericht zur Orientierung.

Patienten mit Suchtleiden, mit einer sozialpsychiatrischen Problematik und forensische Patienten weisen wir hingegen an spezialisierte Zentren weiter.

Wir sind auf die Behandlung psychosomatischer Beschwerden und Erkrankungen spezialisiert, unterstützen Sie aber auch bei anderen psychischen Erkrankungen.

Sie können gerne einen Termin für eine ärztliche Beratung über unsere Website www.drkhbauer.ch via der Plattform OneDoc vereinbaren.

Im persönlichen Gespräch prüfen wir gemeinsam, welche Behandlungsmöglichkeiten für Ihre individuelle Situation infrage kommen könnten.