Die WHO empfiehlt folgende Maßnahmen, die auch vor Erkältungs- und Grippeviren schützen:
- regelmäßig Hände waschen und desinfizieren,
- mindestens einen Meter Abstand halten von hustenden, niesenden Menschen,
- Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen berühren,
- eine Atemschutzmaske tragen, wenn man selbst Symptome hat oder in die Ellenbeuge husten,
- Räume regelmäßig lüften,
- Oberflächen in der Umgebung von Erkrankten mit Desinfektionsmitteln säubern, die das Label “begrenzt viruzid plus” oder “viruzid” tragen.
Natürlich werden Sie sich fragen, warum die WHO so allgemein gültige Empfehlungen abgibt:
Eine Epidemie lässt sich kaum mehr verhindern. Aktuell wird versucht, die Ausbreitung des Corona- Virus zu verlangsamen, denn es gibt weder Menschen, die bereits gegen das Virus immun sind (es ist ohnehin fraglich, ob eine durchgemachte Infektion Immunität hinterlässt), noch gibt es Gegenmittel oder einen Impfstoff.
Glücklicherweise ist der Krankheitsverlauf bei den allermeisten Menschen mild, d.h., nur wenige Menschen – vor allem ältere ab dem 60. LJ – haben einen schweren Verlauf. Deshalb könnte man sagen, ok, was soll es, wir lassen dem Seuchenzug freie Bahn, in sechs Monaten oder so ist dann alles vorbei.
Nur, es gibt ein Problem:
Da etwa 30% der Menschen mittlerweile älter als 60 LJ sind, hat diese Gruppe ein hohes Risiko wegen eines schweren Verlaufes der Corona-Virus-Erkrankung stationär in einer Infektionsabteilung behandelt werden zu müssen, oft verbunden mit einer Beatmung durch Geräte.
Umgerechnet auf die Schweiz müssten bis zu 2 Millionen Menschen einen solchen schweren Verlauf befürchten, mit einem Sterberisiko von bis zu 14%. Dies bedeutet: würde das Virus sich sehr rasch verbreiten indem man ihm freien Lauf lässt, dann müssten etwa 5% der Risikogruppe, ca. 100’000 Menschen, sofort intensivmedizinisch versorgt werden. Im ganzen Land gibt es jedoch nirgendwo 100’000 Intensiv-Betten geschweige denn so viele Beatmungsgeräte.
Dazu kommen noch die schweren Verläufe der aktuellen Grippewelle Influenza A/B und alle anderen Patienten, die ebenfalls intensiv betreut werden müssten, z.B. Unfallopfer.
Bei einem freien Lauf der Infektion haben auch das ärztliche Personal, Krankenschwestern/-pfleger, Altenpflegerinnen/-pfleger und alle Ärzte mit einer höheren Infektionsrate zu rechnen:
Die Folge wäre ein kompletter Zusammenbruch der Gesundheitsdienste und Spitäler, und den gilt es zu vermeiden.
Deshalb seien sie solidarisch und halten die Empfehlungen ein, es könnte auch ihre Eltern oder Grosseltern treffen.